Fallstudien
Touristische und kulturelle Sehenswürdigkeiten

Überwachung und Regulierung der Anwesenheit von Wanderern und Gleitschirmfliegern

09 Jan 26
Rathaus von Talloires-Montmin
8/10
Vom Kunden ausgedrückter Empfehlungswert

Die Orte Planfai und der Col de la Forclaz, bekannt für Wandern und Gleitschirmfliegen, sind das ganze Jahr über sehr beliebt. Um die Sicherheit, das Management der Flüsse und den Schutz dieser Naturgebiete zu gewährleisten, hat die Stadt Talloires-Montmin zwei Kiomda-Zählkästen installiert.

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Contexte
Der Col de la Forclaz ist einer der ersten europäischen Startplätze für Gleitschirmflieger und gehört zu den belebtesten der Welt. Dank seiner ganzjährigen Erreichbarkeit und seines außergewöhnlichen Panoramas zieht er Gleitschirmflieger aus aller Welt an. In der Hochsaison können je nach Wetterlage bis zu 2.500 Starts an einem einzigen Tag aufgezeichnet werden. Angesichts der Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit, Verwaltung der Touristenströme und Umweltschutz wollte sich die Gemeinde auf ein zuverlässiges und automatisches Zählsystem verlassen, nachdem ein vorheriges, auf Barcode-Karten basierendes Gerät ausgefallen war.

Ein Tool zur Sicherung und Steuerung der Touristenströme

Die gesammelten Informationen werden von mehreren Akteuren genutzt:

  • Das Tourismusbüro, um die Attraktivität des Standorts und die Besucherzahlen zu beurteilen.
  • Das Rathaus, um die Steuerung zu organisieren und die notwendigen Investitionen zu planen.
  • Die Präfektur, um ihre Sicherheitsempfehlungen an die Anzahl der Starts anzupassen.
  • Die internen Teams, um genaue Zahlen zu den Besucherströmen zu erhalten.
„Vorher hatten wir ein Barcode-basiertes System, aber dafür mussten die Gleitschirmflieger ihre Karte dabeihaben, was nicht funktionierte. Mit Kiomda haben wir einen klareren Blick auf die Ströme und können den Anteil der Wanderer und Gleitschirmflieger abschätzen.“

Sicherung, Erhalt und Optimierung des Zugangs zu den Standorten

Die gesammelten Daten ermöglichen es, in drei Hauptbereichen Maßnahmen zu ergreifen:

  1. Sicherheit — Bei einer hohen Anzahl von Starts können Unfälle zunehmen. Das Rathaus stützt sich auf diese Zahlen, um den Empfehlungen der Präfektur zu folgen und die mit einer Überlastung verbundenen Risiken zu antizipieren.
  2. Schutz der Umwelt — Das Gebiet ist als Natura 2000 ausgewiesen, was strenge Maßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten umfasst. Viele Gleitschirmschulen sind dort tätig, und das Rathaus muss Quoten festlegen, um einen übermäßigen Druck auf das Ökosystem zu vermeiden.
  3. Zutrittskontrolle — Der Standort ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar. Shuttles aus Doussard stellen den Transport der Besucher sicher, und es werden saisonale Regulierungskräfte eingesetzt, um die Abläufe zu steuern.
„All dies ist sowohl freiwillig als auch aus Sicherheitsgründen verpflichtend. Wir müssen das Gelände erhalten und gleichzeitig den Betrieb ermöglichen.“

Zufriedenheit und Verbesserungsmöglichkeiten

Mit einer Bewertung von 8/10 zeigt sich das Rathaus mit dem System zufrieden, auch wenn einige Optimierungen in Betracht gezogen werden.

„Wir können uns immer verbessern, aber insgesamt sind wir zufrieden.“

Die wichtigsten Rückmeldungen betreffen den Zugang zu den Daten.

„Vorher konnten wir die Zahlen in Echtzeit über eine App verfolgen, das war bequemer. Heute muss man die Website aufrufen, und mit der schlechten Netzabdeckung dort oben ist die Ladezeit länger. Deshalb rufe ich die Daten seltener ab.“

Saisonales Management und Aussichten

Die Boxen werden jeden Winter abgebaut und ab dem 1. April wieder installiert. Die vorhandene Infrastruktur (Heringe, Befestigungen) ermöglicht eine rasche Wiederinbetriebnahme.

Im Bereich der Sicherheit wurden Maßnahmen zum Diebstahlschutz mit speziellen Schrauben und einer diskreten Installation getroffen, um eine Beschädigung oder ein Verschwinden der Ausrüstung zu vermeiden.

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