Jede Radverkehrsanlage wirft unterschiedliche Fragen auf: die tatsächliche Nutzung eines Abschnitts, die Sicherheit eines Knotenpunkts, die Attraktivität einer Grünroute, die Intermodalität mit einem Bahnhof oder einer Schule.
Die Abbildungen zeigen einige typische — nicht abschließende — Situationen, die die Vielfalt der Fragestellungen veranschaulichen, auf die eine Radverkehrszählung Antworten liefern kann.
In den meisten Fällen ja – ein natürlicher Durchgangspunkt genügt.
Frequenzen, Spitzenzeiten, saisonale Trends, Attraktivität.
Keine Bauarbeiten, keine Verkabelung. Ein Durchgangspunkt reicht aus.
Technologien
Für den Außeneinsatz konzipiert, ohne Bauarbeiten oder Verkabelung.
Funktioniert ohne Stromversorgung (geschätzte Akkulaufzeit von über 2 Jahren).
Aufbau in 2 Minuten, keine Fachkenntnisse erforderlich, betriebsbereit geliefert.
Für den Außeneinsatz in natürlicher oder städtischer Umgebung konzipiert.
Keine Bilder gespeichert, DSGVO-konform.
Kann Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge je nach ausgewähltem Zähltyp separat identifizieren.
Online-Abfrage oder lokale Erfassung in abgelegenen Gebieten.
Thermische Technologie: Der Sensor erfasst die Körperwärme jedes Nutzers. Keine Kamera, keine Bilder, keine persönlichen Daten.
Jede Passage wird mit Zeitstempel versehen und nach Modus und Richtung klassifiziert.
Die Daten werden direkt im Gerät in 15-Minuten-Intervallen aggregiert.
Je nach gewählter Regelmäßigkeit (von 5 Min. bis 24 Std.) sendet das Gerät seine Daten über das verfügbare Netzwerk.
Ohne Netzwerk ist eine lokale Wi-Fi-Erfassung weiterhin möglich.
Die Kiomda Report Plattform zeigt stündliche Kurven, tägliche Summen und saisonale Vergleiche von jedem Browser aus an


Das Standardgehäuse ist wetterfest und für den Außeneinsatz konzipiert. Seine schlichte und diskrete Form fügt sich natürlich in städtische und natürliche Umgebungen ein.

Eine verstärkte, vandalismussichere Verkleidung, perfekt geeignet für öffentlich zugängliche Bereiche. Dieses Modell ist so konzipiert, dass es jeder Art von Beschädigung standhält.


Ein Nistkasten, der sich nahtlos in natürliche Umgebungen einfügt – ideal für Naturschutzgebiete, Parks und geschützte Bereiche.


Ein Holzpfosten, der den Sensor vollständig verbirgt – ideal für Grünwege, ländliche Wege und Kulturerbestätten, wo die visuelle Beeinträchtigung minimal sein soll.
Für strukturierte Fahrradanlagen und stark befahrene Straßen basiert Spirilo auf einer Technologie von vergrabenen elektromagnetischen Schleifen, die direkt in die Fahrbahn integriert sind.
Jeder Benutzerdurchgang erzeugt eine Störung im elektromagnetischen Feld, die vom System analysiert wird, um auch bei dichtem Verkehr eine zuverlässige Zählung zu ermöglichen.
Im Gegensatz zu oberirdischen Sensoren ermöglicht dieser Ansatz Messungen ohne Verdunkelung: Radfahrer können einander genau folgen, ohne die Qualität der Daten zu beeinträchtigen.
Die spezielle Geometrie der Schlaufe ermöglicht auch eine detailliertere Analyse der Nutzungen, mit der Möglichkeit, Fahrräder von Rollern zu unterscheiden.
Die elektromagnetische Detektion bietet eine stabile Messung, unabhängig von äußeren Bedingungen (Helligkeit, Wetter, Umgebungstemperatur).
Die Schleifen sind direkt in die Fahrbahn integriert, ohne optische Beeinträchtigung oder Einschränkungen bei der Oberflächeninstallation.
Kein Stromanschluss erforderlich, funktioniert mit langlebiger Batterie.
Das System kann an bereits installierte Schleifen angeschlossen werden, wodurch eine Modernisierung ohne aufwendige Eingriffe möglich ist.
Die elektromagnetische Signatur ermöglicht es, Verkehrsströme zu qualifizieren und verschiedene Arten von Nutzern zu unterscheiden.
Auf einer schmalen Straße, auf der Radfahrer in beide Richtungen fahren, ermöglichen zwei aufeinanderfolgende Schleifen die Rekonstruktion der Durchfahrtsrichtung.
Auf einer Einbahnstrecke ermöglichen ein oder zwei Schleifen die Messung eines homogenen und kontinuierlichen Durchflusses mit großer Präzision.
Auf einer breiten oder separaten Strecke ermöglichen nebeneinander und dann flussabwärts angeordnete Schleifen eine klare Unterscheidung der beiden Verkehrsrichtungen, auch bei starkem Verkehr.
Die Messung von Radverkehrsströmen liefert direkte Indikatoren, um zu verstehen, wie eine Route tatsächlich genutzt wird und wie sie sich entwickeln kann. Diese Informationen werden schnell zu Hebeln für Organisation, Sicherheit und Verbesserung des Radnetzes.

Zählungen zeigen Spitzenzeiten, Unterschiede zwischen Woche und Wochenende sowie den Einfluss der Witterung. Sie machen die Attraktivität von Achsen, Alltags- oder Freizeitnutzungen und Wachstumsphasen sichtbar.
Belastete Kreuzungen, stark frequentierte Brücken, überlastete Abschnitte zu Stoßzeiten: Richtungsbezogene Daten helfen, dort anzusetzen, wo Sicherheit und Netzkontinuität gestärkt werden müssen.
Daten objektivieren die Wirkung neuer Anlagen, von Pilotprojekten oder Konfigurationsänderungen. Sie helfen, Bedarfe zu priorisieren, Abschnitte richtig zu dimensionieren oder geschützte Radwege zu begründen.
Die Messung zeigt, wie sich Radfahrer zwischen Quartieren, Bahnhöfen, Arbeitsstätten oder Schulen bewegen. Sie bildet eine konkrete Basis für die Planung eines kohärenten, vernetzten Radnetzes.
Daten erleichtern Reporting, Förderanträge sowie Vorher-/Nachher-Bewertungen. Sie dokumentieren die Entwicklung des Radverkehrs in einem Gebiet und verfolgen die Wirkung politischer Maßnahmen über die Zeit.
Fallstudie
Fahrradwege reagieren nicht alle auf die gleiche Weise: Die Attraktivität variiert je nach Tageszeit, gelegentlicher Druck an Kreuzungen, sehr ausgeprägte Nutzung in der Nähe von Arbeitsämtern oder Bahnhöfen. Hier sind die Kontexte, in denen Radverkehrsdaten eine unmittelbare und verwertbare Information liefern.
Jeder Standort ist anders — wir helfen Ihnen bei der Auswahl der einfachsten und zuverlässigsten Konfiguration.
Auf einem Greenway oder einer gemischten Strecke (bis zu 6 Meter breit) kombiniert unser Verdilo-Sensor zwei Technologien: thermische Erkennung (identifiziert menschliche Wärme) und magnetische Erkennung. Es ist diese Erkennung der Metallmasse des Fahrrads, die es uns ermöglicht, einen Radfahrer genau von einem Fußgänger oder einer Gruppe von Spaziergängern zu unterscheiden.
Ja, es ist sogar unsere Spezialität! Der Verdilo-Zähler ist zu 100% autonom. Es funktioniert mit einer sehr langen Akkulaufzeit (bis zu 2 Jahre Autonomie) oder über ein Mini-Solarpanel. Die Installation erfordert keine Gräben, keine Tiefbauarbeiten und keine elektrischen Verbindungen.
Nein, es werden keine Kameras verwendet. Das Zählen basiert auf thermischen und magnetischen Flüssen. Die gesammelten Daten sind daher streng anonym (kein Bild, keine Gesichtserkennung). Dies erleichtert den Einsatz auf öffentlichen Straßen erheblich, ohne dass die mit der DSGVO verbundene Komplexität entsteht.
Für isolierte oder sensible Umgebungen haben wir spezielle Integrationslösungen entwickelt. Der Sensor kann in einem hölzernen „ausgehöhlten Pfosten“ (der sich perfekt in natürliche Gebiete einfügt), in einem hölzernen Vogelhaus versteckt oder durch eine robuste städtische Schutzhaube vor Vandalismus geschützt werden.
Um die Autonomie des Sensors in einer isolierten Umgebung zu wahren, werden die Daten nicht in Echtzeit übertragen. Sie werden automatisch alle 12 Stunden an Ihre Online-Plattform gesendet (Berichte). Auf diese Weise können Sie in aller Ruhe den Spitzenverkehr, die Saisonalität und die tägliche Nutzung analysieren, um Ihre Fahrradanlagen besser dimensionieren zu können.
Unsere Sensoren übertragen standardmäßig alle 12 Stunden Daten. Diese Frequenz kann auf Anfrage eingestellt werden. Wenn jedoch die Übertragungsfrequenz erhöht wird, hat dies Auswirkungen auf die Autonomie des Zählers. Tatsächlich haben wir auch eine manuelle Datenwiederherstellungslösung für Standorte ohne Verbindung, die eine zuverlässige Datenverfolgung auch an abgelegenen Orten oder ohne Netzwerk garantiert.