Jede Radverkehrsanlage wirft unterschiedliche Fragen auf: die tatsächliche Nutzung eines Abschnitts, die Sicherheit eines Knotenpunkts, die Attraktivität einer Grünroute, die Intermodalität mit einem Bahnhof oder einer Schule.
Die Abbildungen zeigen einige typische — nicht abschließende — Situationen, die die Vielfalt der Fragestellungen veranschaulichen, auf die eine Radverkehrszählung Antworten liefern kann.
Radverkehrsinfrastrukturen entwickeln sich schnell weiter: neue Achsen, sanierte Radwege, geschlossene Netzlücken, Tempo-30-Zonen, Pilotprojekte. Um zu beurteilen, ob diese Maßnahmen tatsächlich den Bedürfnissen entsprechen, ist die Messung der realen Nutzung unerlässlich. Ohne Daten bleibt nur ein unvollständiges Bild der Realität.
Die Messung macht zunächst die Alltagsdynamiken sichtbar: Spitzenzeiten, Unterschiede zwischen Werktagen und Wochenenden, den Einfluss der Witterung oder die zunehmende Nutzung einer attraktiver gewordenen Route. Sie hilft außerdem, sensible Punkte zu identifizieren: belastete Kreuzungen, Engstellen und Unterbrechungen im Netz.
Diese Erkenntnisse werden schließlich zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage: Prioritäten setzen, Maßnahmen begründen, fehlende Verbindungen dimensionieren oder Förderanträge fundiert dokumentieren. Radverkehrsdaten verwandeln ein subjektives Empfinden in eine objektive Basis zur Steuerung und Weiterentwicklung der aktiven Mobilität.


Dies ist eine der häufigsten — und berechtigten — Fragen: Nicht alle Routen sind gleich. Manche sind breit und geradlinig, andere werden mit Fußgängern geteilt, wieder andere verlaufen in abgelegenen Naturräumen. In den meisten Fällen ist eine Messung möglich, sofern ein Punkt identifiziert wird, an dem sich der Verkehr bündelt: eine bidirektionale Spur, eine Kreuzung, ein Zugang zu einer Grünroute oder eine Engstelle.
Entscheidend ist nicht, jeden einzelnen Radfahrer zu verfolgen, sondern eine verlässliche Lesart der Ströme zu erhalten: Richtung, Intensität und zeitliche oder saisonale Schwankungen. Der Sensor passt sich unterschiedlichen Kontexten an — variable Breiten, moderate Geschwindigkeiten, Zweirichtungsverkehr, abgelegene Standorte — und kann so konfiguriert werden, dass die Fahrtrichtungen klar unterschieden werden.
Jedes Gebiet ist anders. Unsere Aufgabe ist es, Ihre Situation zu analysieren und eine geeignete Platzierung vorzuschlagen — sei es auf einem innerstädtischen Radweg, einer Brücke, an einer sensiblen Kreuzung oder auf einer Grünroute. Das Ziel ist immer dasselbe: konsistente, nutzbare Daten, die die Realität vor Ort abbilden.
Der Verdilo-Tachometer verwendet eine fortschrittliche thermische Erkennungstechnologie, um die Passagen von Radfahrern in beide Richtungen automatisch auf der Grundlage ihrer Durchfahrtsgeschwindigkeit zu zählen.
Referenzen
Die Messung von Radverkehrsströmen liefert direkte Indikatoren, um zu verstehen, wie eine Route tatsächlich genutzt wird und wie sie sich entwickeln kann. Diese Informationen werden schnell zu Hebeln für Organisation, Sicherheit und Verbesserung des Radnetzes.

Zählungen zeigen Spitzenzeiten, Unterschiede zwischen Woche und Wochenende sowie den Einfluss der Witterung. Sie machen die Attraktivität von Achsen, Alltags- oder Freizeitnutzungen und Wachstumsphasen sichtbar.
Belastete Kreuzungen, stark frequentierte Brücken, überlastete Abschnitte zu Stoßzeiten: Richtungsbezogene Daten helfen, dort anzusetzen, wo Sicherheit und Netzkontinuität gestärkt werden müssen.
Daten objektivieren die Wirkung neuer Anlagen, von Pilotprojekten oder Konfigurationsänderungen. Sie helfen, Bedarfe zu priorisieren, Abschnitte richtig zu dimensionieren oder geschützte Radwege zu begründen.
Die Messung zeigt, wie sich Radfahrer zwischen Quartieren, Bahnhöfen, Arbeitsstätten oder Schulen bewegen. Sie bildet eine konkrete Basis für die Planung eines kohärenten, vernetzten Radnetzes.
Daten erleichtern Reporting, Förderanträge sowie Vorher-/Nachher-Bewertungen. Sie dokumentieren die Entwicklung des Radverkehrs in einem Gebiet und verfolgen die Wirkung politischer Maßnahmen über die Zeit.
Radwege weisen sehr unterschiedliche Konfigurationen auf: breite oder schmale Spuren, abgelegene Grünrouten, komplexe Knotenpunkte, gemeinsam genutzte Zonen oder schmale Brücken. Der Verdilo-Zähler ist darauf ausgelegt, sich diesen Kontexten anzupassen und eine stabile Erfassung zu liefern — unabhängig von Wetter, Jahreszeit oder Besucheraufkommen.
Die Messung zielt nicht darauf ab, jeden Radfahrer einzeln zu verfolgen, sondern verlässliche Trends abzubilden: Fahrtrichtung, Volumen sowie stündliche oder saisonale Schwankungen. Ein Ansatz, der für Netzanalysen und Leistungsbewertungen geeignet ist.
funktioniert ohne Netzteil (Die Autonomie wird auf mehr als 2 geschätzt Olds).
Einrichten in 2 Minuten, ohne dass Fachwissen erforderlich ist, gebrauchsfertig geliefert.
Für einen zuverlässigen Betrieb im Außenbereich ausgelegt.
Keine Bilder gespeichert; vollständig datenschutzkonform.
Zuverlässige Erfassung in beide Richtungen, mit der Möglichkeit, je nach gewählter Konfiguration zwischen Fußgängern, Radfahrern und Fahrzeugen zu unterscheiden.
Daten online oder lokal abrufbar, auch in Gebieten mit geringer Konnektivität.
Fahrradwege reagieren nicht alle auf die gleiche Weise: Die Attraktivität variiert je nach Tageszeit, gelegentlicher Druck an Kreuzungen, sehr ausgeprägte Nutzung in der Nähe von Arbeitsämtern oder Bahnhöfen. Hier sind die Kontexte, in denen Radverkehrsdaten eine unmittelbare und verwertbare Information liefern.

Entdecken Sie unseren umfassenden Leitfaden zur Auswahl der passenden Lösung für Ihre öffentlichen Räume.
Jeder Standort ist anders — wir helfen Ihnen bei der Auswahl der einfachsten und zuverlässigsten Konfiguration.
Hier haben wir die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Verkehrszähllösungen zusammengestellt. Wenn Sie Ihre Antwort nicht finden, antworten wir Ihnen gerne!
Ja, unsere Sensoren können Fußgänger- und Fahrradströme unterscheiden – auch auf gemeinsam genutzten Wegen und in beiden Richtungen.
Ja, unsere Daten ermöglichen es, die Besucherzahlen eines Standorts nachzuweisen, den Bedarf an einer Maßnahme zu belegen und Förderanträge bei Kommunen oder öffentlichen Partnern zu unterstützen.
Ja, wir bieten eine Mietlösung ab einem Tag bis hin zu mehreren Monaten – ideal für temporäre Veranstaltungen wie Festivals, Messen, Shows oder punktuelle Studien.
Ja, die Installation dauert 2 Minuten und benötigt keine externe Stromversorgung. Der Sensor kann an einem Pfosten, an einer Wand oder in einem Holzpfosten eingelassen befestigt werden, um eine diskrete Integration zu gewährleisten.moins de 2 minutes et ne nécessite ni câblage ni alimentation électrique. Le compteur peut être fixé sur un poteau, un mur ou intégré dans un habillage discret (bois, mobilier urbain, nichoir, etc.).
Mit Standardeinstellungen (Datenübertragung alle 12 Stunden) hält der Sensor über 2 Jahre.
Bei häufigerer Datenübertragung sinkt die Autonomie aufgrund des höheren Energiebedarfs – die Einstellungen lassen sich flexibel anpassen.
Standardmäßig alle 12 Stunden – andere Intervalle sind auf Wunsch möglich.
Für Standorte ohne Netzwerkverbindung bieten wir auch manuelles Auslesen, sodass die Daten auch in abgelegenen Gebieten zuverlässig erhoben werden können.
Ja, Verdilo wurde für den ganzjährigen Außeneinsatz entwickelt – er funktioniert zuverlässig bei Regen, Schnee, Hitze und Kälte.
Ja, der Verdilo-Zähler ist für hohe Frequenzen konzipiert und kann auch bei starkem Andrang korrekt zählen. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir, den Zähler an einer Stelle mit natürlichem Personenfluss einzusetzen – etwa neben einem Einlass, einem Zugangstor oder einer mobilen Absperrung (z. B. Gitter). Ohne solche „Filter“ kann es vorkommen, dass Gruppen nur teilweise oder nur ein Individuum gezählt werden. Eine gute Platzierung garantiert eine zuverlässige Erfassung – auch bei großer Auslastung.
Ja, alle von unseren Zählern erfassten Daten sind zu 100 % anonymisiert und entsprechen den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Der Verdilo-Zähler verwendet eine thermische Erkennungstechnologie – keine Kamera. Es werden keine Bilder aufgenommen und keine personenbezogenen Daten erhoben. Die Erfassung erfolgt somit vollständig anonym, ohne Möglichkeit zur Identifikation einzelner Personen. Zudem erfolgt keine individuelle Nachverfolgung – es werden ausschließlich aggregierte, quantitative Daten übermittelt.